Schon am Samstag kann es soweit sein und der Präsident, wie alle anderen auch, sind zuversichtlich, dass wir es diesmal schaffen.

Daher seid ihr alle bei diesem wichtigen Spiel am 02.06.2018, 17.00 Uhr eingeladen die Mannschaft zu unterstützen !

Zusätzlich hat die „Eh-Presse“ 20 Min noch einen Bericht über die 1. Mannschaft geschrieben, wie folgt:

FUSSBALL 4. Liga Gruppe 2

Die Korken mussten in der Flasche bleiben

(eh) Die US Olympia hätte am Sonntag beim Schlusslicht Diegten Eptingen b noch einen Punkt gebraucht, dann wäre der angestrebte Aufstieg Tatsache geworden. Eine Pflicht-aufgabe, dachte man. Aber die Oberbaselbieter wollten nicht die ersten Gratulanten für den Aufstieg sein und holten sich einen überraschenden 3:2 Erfolg! Dennoch sollte sich die US Olympia den einen, noch fehlenden Punkt in den beiden verbleibenden Partien holen, falls Binningen b ohne Punkt-verlust bleiben sollte.

Er war sauer, Dario Cosic. Noch am Samstag bestritt er mit Dornachs Senioren in der Innerschweiz den Final des Senioren Schweizer Cups und verlor 1:3. Mit dem Gedanken an die Aufstiegsfeier am Sonntag legte er die Fahrt zurück nach Basel aber beschwingt zurück. Dass man gegen den Tabellenletzten nicht gewinnen konn-te, was das klare Ziel war, ärgert ihn. Es war so eine Partie, in der sich David wehr-te, kämpfte, sich in der Person von Goalie Roman Gysin über einen hervorragenden Rückhalt verlassen konnte und der nie aufgab.

US Olympia, eigentlich ein Klub mit italienischen Wurzeln, doch davon ist nicht viel zu sehen bei der ersten Mannschaft. Cosic, als Sportchef, und Trainer Michele Federico (er ist Italiener), haben ein spielstarkes Team zusammengestellt. „Nach dem Abstieg haben wir viele Spieler verloren. Ich wollte den Verein aber nicht im Stich lassen und hatte Lust, etwas auf die Beine zu stellen“, meint Cosic zur Entwicklung des Teams. Er wollte auch spielen, verletzte sich aber im ersten Match und blieb seither im schwarzen Anzug an der Seitenlinie. „Wir hatten im Sommer diskutiert, was wir machen wollen. Mit ein paar Fussballerkollegen kamen wir zum Entscheid, nicht einfach nur zu spielen, sondern ein Team zusammen zu stellen, das aufsteigen könne, das nachhaltig sein sollte und das Optionen für noch einen weiteren Schritt haben müsste.“ Mit Wilson Cardoso und Virgile Boumelaha hatte man das defensive Bollwerk gefunden und darauf wurde aufgebaut. Dann kam der erfahrene Nikola Nikolic hinzu. Nach und nach kamen Spieler aus Frankreich ins Team. „Wir haben jetzt eine richtige Multikulti-Truppe, aber es macht uns allen grossen Spass“, meint Cosic lachend.

Captain ist Dragan Rapic, zuletzt Sportchef beim Super Ligisten Grasshoppers. Ihn kann man als Kopf des Teams bezeichnen, während Cosic zur Rolle von Cardoso meint, dass er der Vater sei. Relativ locker spielte sich die US Olympia durch die Saison. Kein Spiel wurde verloren und das sollte, so Cosic, dessen Bruder Zoran ebenfalls im Team ist, bis am Ende so bleiben. «Wir alle sind voll engagiert, haben ein Ziel. Die Teambesprechungen sind nicht so einfach, müssen in vier Sprachen erfolgen. Doch das geht.» Für Cosic war stets wichtig, dass man keine alten Routiniers zusammentrommelt und so aufsteigt. Denn dann hätte man wieder bei Null begonnen, ist er überzeugt. «Wir haben gezielt ein Team zusammengestellt, das auch in der 3. Liga vorne mitspielen könnte.» Er gibt zu, dass es ganz ohne Geld nicht gehe. «Es ist klar, dass man den Spielern Fahrspesen bezahlen muss. Einige legen doch happige Wegstrecken zurück.» Man habe bereits einige junge Spieler im Team, von denen der eine und andere dereinst den Weg in eine höhere Liga schaffen könne, ist sich Cosic, der selbst mehrere Jahre in höheren Ligen – Old Boys, Laufen, Black Stars, Concordia – gespielt hat, sicher.

Es sei ihnen allen wichtig, etwas Nachhaltiges aufzubauen. «Junge Leute ins Team holen und sie weiter zu bringen, muss ein wichtiger Punkt unserer Arbeit sein. Aus diesem Grund nimmt sich Cardoso dem Nachwuchs an. Wir müssen die A-Junioren näher an die erste Mannschaft bringen. Präsident Gaetano Gugliuzzo macht enorm viel, lebt für den Verein.» Cardoso hat zwar bereits 38 Jahre auf dem Buckel, ist aber noch immer topfit und motiviert. In Diegten konnte er am Sonntag nicht mitspielen wegen einer Verletzung. Auch Boumelaha fehlte, was man dem Team anmerkte. Auch wenn Rapic das Team versuchte zu ordnen und zu pushen, fehlte der letzte Schritt. Bis zur Pause spielte die US Olympia nur in der Spielhälfte der Einheimischen. Aber den Angriffen fehlte das Überraschungsmoment. Der junge Portugiese Rodrigo De Almeida trieb den Ball immer wieder nach vorne, rieb sich so aber in der vielbeinigen Abwehr auf. Stefan Bühlmann, Trainer der Oberbaselbieter, hatte sein Team bestens auf die «Italiener» eingestellt und wenn man durchkam, bedeutete Gysin Endstation. Allerdings hatte man Glück, als De Almeide den Ball ans Latten-kreuz hämmerte. Ein, zwei Tore Vorsprung hätte wohl den Mumm das Heimteams brechen können. Nach der Pause brachte Alban Asani Diegten Eptingen in Führung. Jetzt waren die Basler unter Druck. Ulrich Mballa gelang in der 70. Minute der Ausgleich und nur zwei Minuten später sorgte Rapic mittels Elfmeter für die Führung. Ein Geknorze, aber alles im Lot, dachte man sich bei den Gästen. Selbst der Ausgleich vier Minuten später durch Andreas Rudin reichte ja noch. Doch dann traf Kevin Schneider zum 3:2 und das war dann eindeutig zu viel. In der Schlussphase sah Patrik Kierzek noch die rote Karte.

«Es war reine Kopfsache, diesen ersten Matchball locker zu verwerten. Wir haben es nicht geschafft und eine Niederlage kassiert, die mich echt ärgert», meinte Cosic. Sonst ist jedoch nichts passiert. Bei noch zwei ausstehenden Partien hat die US Olympia sechs Punkte Vorsprung, braucht noch einen Punkt. Der soll jetzt am Samstag auf dem Pfaffenholz geholt werden. Gegner ist der FC Eiken, der noch um den Ligaerhalt kämpft und eine starke Rückrunde spielt. Man sei gewarnt und wisse, dass nur mit Schönspielen nichts zu holen sei, meint der Sportchef. Für Cosic wäre der Aufstieg nicht nur für den Staff, die Spieler und den Präsidenten eine tolle Sa-che. «Wir wollen den Aufstieg schaffen, um Mario Cecere zu danken. Er ist der Mann für alle Fälle, ist immer da. Vor dem Spiel legt er das Dress für jeden auf dessen Platz und auch die Banane fehlt nie. Er ist schlicht ein Riesentyp und auch des-halb macht es Spass.»





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